30 Jahre Kunststiftung NRW


 

 

Das Land Nordrhein-Westfalen ist eine der dichtesten und vielfältigsten Kulturlandschaften Europas. Einen wichtigen Anteil an diesem kulturellen Reichtum der Region hat die Künstler- und Projektförderung der Kunststiftung NRW.


2019 feiert die Kunststiftung NRW ihr 30-jähriges Bestehen. In diesen vergangenen 30 Jahren begleitete sie über 7650 Projekte und mehr als 3500 Künstlerinnen und Künstler bei der Realisierung ihrer künstlerischen Vorhaben. Immer war es das Ziel, das Besondere zu stärken und neue Räume ästhetischer Erfahrung zu öffnen. So sind nicht nur viele herausragende Kunstwerke entstanden. Es sind auch viele zukunftsfähige Fördermodelle für eine Kunst von morgen entwickelt worden.


Ein Weg, der zum Experiment ermutigt und auf das Unerwartete setzt. Wohin er führen kann, wird in diesem Jahr anhand einer Auswahl an herausragenden Projekten der Öffentlichkeit vorgestellt. Diese 30 Projekte aus der Visuellen Kunst, den Performing Arts, der Musik und der Literatur zeichnet die Kunststiftung im Rahmen einer besonderen Förderung mit ihrem Jubiläumslogo aus und stellt sie in den Vordergrund. Wir gratulieren unseren Förderpartnern für ihre engagierte Arbeit und laden Sie alle herzlich ein, mit uns unser Jubiläum zu feiern!


Fritz Behrens, Präsident Kunststiftung NRW

Ursula Sinnreich, Generalsekretärin Kunststiftung NRW

 



Die Kunststiftung NRW 

1989 von der Landesregierung unter Ministerpräsident Johannes Rau als Stiftung Kunst und Kultur des Landes Nordrhein-Westfalen  errichtet, unterstützt die Kunststiftung NRW herausragende künstlerische Positionen und Projekte. Projekte, die sich durch programmatische Besonderheiten und Impuls gebende Konzepte auszeichnen und einen engen Bezug zu Nordrhein-Westfalen aufweisen. Ausstellungen, Konzerte, Tanzaufführungen, Theaterinszenierungen, Lesungen und Werkaufträge gehören dazu. Auch die Förderung besonders begabter junger Künstlerinnen und Künstler und des internationalen Kulturaustausches gehören zu den zentralen Aufgaben der Stiftung.


 

Das Ziel der Förderung: Kulturelle Vielfalt

Die Kunststiftung sichert durch ihre Förderung die kulturelle Vielfalt des Landes. Sie arbeitet im engen Austausch mit Künstlerinnen und Künstlern und Kulturschaffenden an der Kunst der Zukunft. Durch ihr breitgefächertes Netzwerk in alle Kunstsparten verfügt sie über einzigartige Kenntnisse von künstlerischen Prozessen und Rahmenbedingungen künstlerischer Produktion, die sie den Medien, der Politik und der Öffentlichkeit zur Verfügung stellt. Sie ist damit Motor der Weiterentwicklung, national wie international. Sichtbar wird dieser Anspruch durch weltweite Kooperationsprojekte, deren Impulse in die Kulturlandschaft NRW zurückfließen.


 

Die Kriterien der Förderung: Qualität in Kunst und Kultur

Die Stiftung fordert mit ihrer Förderpolitik zu mehr Wagnis und Qualität in Kunst und Kultur heraus. Ein wesentliches Auswahlkriterium bei Förderentscheidungen sind die künstlerische Qualität sowie die innovative Konzeption des Projektes. Dabei stehen individuelle Fördermaßnahmen und die Unterstützung experimenteller Konzepte gleichberechtigt neben künstlerischen Großprojekten. Die Förderung der Kunststiftung zielt insbesondere auf die nachhaltige Weiterentwicklung der künstlerisch herausragenden Qualität und Wirkung von Kunst sowie auf die Stärkung ihrer überregionalen und internationalen Ausstrahlungskraft.


 

Die Vorteile der Förderung: Teil eines starken Netzwerks

Die Kunststiftung NRW versteht Förderung als einen entwicklungsorientierten Prozess, in dem der direkte Kontakt und die permanente Kommunikation mit Künstlerinnen und Künstlern, Vertretern aus Kultureinrichtungen und Kulturpolitik eine wichtige Rolle spielen. Durch Veranstaltungen von Diskussionsforen bietet sie sich als Ort der Begegnung und des Austausches an. Sie fördert auf diese Weise die Anerkennung der kreativen Kraft der Kunst, unterstützt den Mut zur Veränderung und fordert zum Nachdenken über das Neue und Andere heraus. Das Unmögliche möglich machen heißt, die Bedeutung der Kunst für die gesellschaftliche Entwicklung der Zukunft zu stärken und zu sichern.







Literatur:


Stimmen Afrikas Literaturfestival CROSSING BORDERS: translate – transpose – communicate

6. bis 9. November 2019, Köln


Vier Tage lang werden im Kulturquartier am Neumarkt in Köln über 40 Autor*innen, Übersetzer*innen sowie Kulturschaffende aus 15 Ländern Afrikas und der afrikanischen Diaspora in Lesungen, Performances, Workshops und Diskussionen ihre Arbeit vorstellen. Sie diskutieren mit dem Publikum über Mehrsprachigkeit, über literarische und kulturelle Übersetzungen und lassen die Besucher*innen in die Wort- und Erzählkunst Afrikas eintauchen.

Zu den Gästen zählen die nigerianische Verlegerin und Kuratorin des Festivals Bibi Bakare-Yusuf sowie Boubacar Boris Diop (Senegal), Susan Kiguli (Uganda), Mukoma Wa Ngugi (Kenia), Zukiswa Wanner (Sambia), Ebisse Rouw (Äthiopien), Sarah Ladipo Manyika (Nigeria) und viele mehr. "Jede Kultur muss ein Gefühl von Selbstliebe entwickeln, und dazu gehört auch eine eigene literarische Stimme", Bibi Bakare-Yusuf... Weiterlesen



Foto: Deena Abdelwahed, Judas Companion



Musik:


In Between Spaces: INDIE IDIOSYNCRACIES

1. bis 3. Oktober 2019, Köln



Mit Anil Eraslan, Deena Abdelwahed, Gregory Dargent, Kamilya Jubran, Lekhfa, Matthias Mainz, Muqata´a, Nadah El Shazly, Sarah El Miniawy, Werner Hasler, ZULI, more tba


Drei Tage Musik und Diskurs zwischen Europa und der arabischen Welt im Jaki / Stadtgarten Köln. "Indie Idiosyncracies" ist ein Feature über Globalisierung, transkulturelle Zusammenarbeit und kulturelle Hybridisierung im Medium der Musik. Der Fokus der Veranstaltung liegt auf der MENA-Region (Mittlerer Osten-Nordafrika) sowie ihren Verbindungen nach Europa und umgekehrt. Vor allem in den kulturellen Zentren Kairo und Beirut hat sich in den letzten Jahren eine immer noch eher kleine, aber sehr produktive Szene unabhängiger experimentierfreudiger Musiker entwickelt, die sich frei zwischen westlich-experimentellen Einflüssen, traditionellen und lokalen populären Musiken bewegen und (auch) in Europa als Botschafter einer idiosynkratischen Modernisierung gefeiert werden. Zwischen Elementen regionaler Popmusik und klassischen arabischen Einflüssen, Noise, Psychedelia, Improvisation, elektronischer Musik, Jazz- und Rockelementen entstehen dabei sehr moderne und eigenständige Formen und Sounds. „Indie Idiosyncracies“ präsentiert herausragende experimentelle Projekte aus dieser Region – wobei die israelische Palästinenserin Kamilya Jubran, die schon lange im französischen Exil lebt, wegen des Einflusses ihrer Arbeit auf andere Musiker*innen hier eine Sonderstellung einnimmt. Hinzu kommen transkulturelle Projekte, deren europäische Protagonist*innen ihren Blick musikalisch forschend Richtung Nordafrika, Naher und Mittlerer Osten richten. 

Diese Auseinandersetzung wird anhand von drei musikalischen Registern geführt: Avancierte zeitgenössische Musik, die die intensive Auseinandersetzung mit den Prämissen von Material, Form und musikalischen Möglichkeiten benutzt, um Spielräume so zu erweitern, dass musikalische Idiome aus unterschiedlichen kulturellen Traditionen sich produktiv begegnen können. Aktuelle elektronische Clubmusik, die zu einer Art musikalischem Esperanto der digitalen Sphäre und des westlich geprägten Nachtlebens geworden ist und durch ihre digitale Form dabei gleichzeitig in der Lage ist, kulturelle und semantische Referenzen und Samples spielerisch aufzusaugen. Experimentelle Popmusik, die zwischen allen Stühlen hybride Songformen und idiosynkratische Erzählungen hervorbringt. 

Ein Mini-Symposium thematisiert in Vorträgen und einem Panel nicht nur innermusikalische Fragen transkultureller Zusammenarbeit, sondern auch lokale Kontexte, die europäische Rezeption arabischer Musik und das Verhältnis zwischen Kunst und dem Populären in der Musik... Weiterlesen und Informationen zum Programm



Hans Bresler: Proletarierin liest die Zeitschrift "Der Arbeiter-Fotograf" (Schwägerin des Fotografen), 1928. Deutsche Fotothek Dresden. Copyright: Deutsche Fotothek / Hans Bresler



Visuelle Kunst:


Fotografie in der Weimarer Republik, LVR-Landesmuseum Bonn

1. Oktober 2019 bis 19. Januar 2020



Die Jahre der Weimarer Republik zwischen 1918 und 1933 waren für die Entwicklung der Fotografie wegweisend. Der künstlerischen Fotografie des „Neuen Sehen“, für dessen Erfindung und Verbreitung die russische Avantgarde und das Bauhaus stehen, traten zudem der Fotojournalismus und die Dokumentarfotografie gegenüber. In der Bildreportage verbanden sich nun Fotografie und Text kongenial auf der Suche nach journalistischer Wahrheit, aber auch dem, was man dafür hielt oder was man dazu machen wollte. Fotografen wie Erich Salomon und Reporter wie Egon Erwin Kisch erlangten eine bisher nicht dagewesene Berühmtheit. Die Berliner Illustrierte war mit zeitweise 2 Millionen Exemplaren das weltweit auflagenstärkste Druckerzeugnis.

Die Präsentation nähert sich der Fotografie der Weimarer Republik aus einer neuen Perspektive, weder chronologisch, noch orientiert an bedeutenden Fotografinnen und Fotografen oder an künstlerischen Strömungen, sondern übergreifend anhand von Begriffen. Sie stehen für die wechselvolle Geschichte dieser Jahre: Revolution und Republik, Arbeiterfotografie, Sport und Bewegung, Architektur, Mode und Tanz.

Die umfassenden Archive der Kooperationspartner (Deutsche Fotothek Dresden, Stiftung F.C. Gundlach Hamburg) und ausgewählte Leihgaben u.a. aus der ullstein bild collection Berlin ermöglichen einen neuen Blick auf die Vielschichtigkeit des Weimarer Alltags – vom hoffnungsvollen Anfang 1918/19 bis zum Untergang 1933. Seite an Seite zeigt die Ausstellung die großen Fotograf*innen der Zeit wie August Sander, Lotte Jacobi, Hugo Erfurth, Martin Munkacsi, Yva, Alfred Eisenstaedt, Erich Salomon, Umbo, Werner Mantz oder Albert Renger Patzsch mit ehemals bekannten aber heute oft vergessenen Protagonist*innen. So entsteht in der Präsentation ein einzigartiger Einblick in die Kulturgeschichte der Weimarer Republik. Zusätzlich können die Besucher*innen im Studiolo der Ausstellung zahlreiche Publikationen aus der Zeit zwischen 1918 und 1933 im Original durchblättern. Text: LVR Bonn.



Performing Arts:


„UND WENN WIR (ES) MAL ZUSAMMEN PROBIEREN...?!“

RESIDENZEN DER SORGE // RESIDENCIES OF CARE

Ein künstlerbasiertes Forschungs-, Austausch- und Präsentationsnetzwerk von und für Künstler*innen der Freien Szene NRW in Kooperation mit dem tak Theater Aufbau Kreuzberg


26. und 27. September 2019 im tak Theater Aufbau Kreuzberg:

Eröffnung des Residenzprogramms mit kainkollektiv und dem Bonner fringe ensemble .

Vom Film- und Theaterprogramm bis zu Werkstattgesprächen: In der Auftaktveranstaltung gehen die Künstler*innen beider Gruppen der Frage nach, was „Residenzen der Sorge“ sein können, wofür wir sie brauchen und wie ein Theater für die Zukunft Europas aussehen kann.


Anlässlich ihres 30-jährigen Jubiläums initiierte die Kunststiftung NRW gemeinsam mit dem kainkollektiv ein Residenzprogramm, das den Gedanken von Austausch und Vernetzung zwischen den Künstler*innen der Freien Szene(n) befördern soll. Das Residenzprogramm findet im tak Theater Aufbau Kreuzberg statt und lädt verschiedene freie Gruppen aus NRW ein, an neuen Projekten und Ästhetiken zu forschen, sich untereinander zu vernetzen und die eigenen Arbeiten für das Berliner Publikum erfahrbar zu machen. Eine Werkstatt des Austauschs und des Diskurses, ein langfristig ausgerichtetes modulares Künstler*innen-Camp entsteht so. Die Gruppen treffen in Zweier-Konstellationen aufeinander und bringen außerdem ihre eigenen Ressourcen ins Spiel, um unterschiedliche Infrastrukturen, Arbeitspraxen, Netzwerke und Residenzorte von NRW über Berlin bis international miteinander zu verbinden. 2019-2020: fringe ensemble (Bonn), dorisdean (Bochum), kgi (Bochum/Mülheim), Overhead Project (Köln), Pascal Merighi & Thusnelda Mercy (Wuppertal), kainkollektiv (Bochum/Berlin).

 


Mouvoir, Bilderschlachten, Foto: La French Focale



Performing Arts:


Stephanie Thiersch/MOUVOIR: Bilderschlachten/Batailles d‘Images


Vorstellungen:

22.09.2019 Deutschlandpremiere, Beethovenfest Bonn / Oper Bonn
24.09.2019 tanzhaus nrw, Düsseldorf



Wer definiert heute das Maß der Dinge? Gefräßigkeit – das ist das Thema der neuen Produktion von Stephanie Thiersch/MOUVOIR. Was passiert, wenn die Frage nach den Verhältnismäßigkeiten, nach dem „wie viel“ und „wie wenig“ nicht mehr zu beantworten ist? Wenn wir in einem Referenzsystem von Bekanntem die Orientierung verlieren und das Schöpferische in Frage stellen? In Zusammenarbeit mit der Komponistin Brigitta Muntendorf, dem Asasello Quartett und dem renommierten französischen Orchester Les Siècles und 8 Tänzer*innen entsteht ein Ballett zum Ende der Welt, ein ballet noir, das zügellos in unserer Kulturgeschichte wildert. Das Monumentale und Verschlingende als Sinnbild für Macht und Patriarchat wird künstlerisch mit dem Versuch anstelle des Resultats, mit dem stillen, leisen Widerständigen verflochten. Stephanie Thiersch und Brigitta Muntendorf wollen mit ihrer Produktion „Bilderschlachten“ ein Nachdenken über den Zustand permanenter Überladung provozieren. Ausgangspunkt ist die exzellent komponierte Zitatenansammlung des Komponisten Bernd Alois Zimmermann „Musique pour le souper du roi Ubu“ von 1968, ein musikalischer Gefahrenraum der Maßlosigkeit, des Vulgären und der Machtanhäufung. Es entsteht „eine Art Synästhesie der Disziplinen, die sich von Ton und Bewegung auf das Verhältnis zu Raum, Tempo und Ambiente ausweitet, (...) ein machtvoller Sog der Freiheit, ein dadaistischer Bildersturm, ein faszinierender Danse macabre der Tanz-, Kunst- und Kulturgeschichte.” So eindringlich beschreibt es Thomas Hahn in der Zeitschrift tanz.


> Interview mit Stephanie Thiersch



Abbildung: Alexander Verlag, Berlin



Performing Arts:


Publikationsreihe: Postdramatisches Theater in Portraits



Die von der Kunststiftung NRW initiierte Reihe widmet sich der Entwicklung einer neuen Theaterästhetik seit den 1990er-Jahren. Die Geschichte von Akteur*innen des postdramatischen Theaters im deutschsprachigen Raum wird erstmals in Form von Monografien erzählt.

Seit Anfang der 1990er-Jahre hat sich unabhängig vom traditionellen Ensemble- und Regietheater eine neue performative und inszenatorische Praxis entwickelt. Durch erweiterte Darstellungsmöglichkeiten und Ausdrucksformen wie der Arbeit mit "Experten des Alltags", dokumentarischen und chorischen Formen sowie zahlreichen Formaten der Interaktion mit dem Publikum ist eine eigenständige Arbeitsweise entstanden, die oft auch als "postdramatisches Theater" bezeichnet wird. Dieses Theater will nicht in bestimmten Denk- und Bühnenräumen gefangen bleiben. Es weigert sich, die Grenzen zu anderen Genres zu akzeptieren und bezieht Aspekte von bildender Kunst, Musik, Literatur, Film und Theorie mit ein. Es geht darum, Theater als Kunst anders zu denken... Weiterlesen



Außenansicht Haus Esters, Kunstmuseen Krefeld, Foto: Dirk Rose



Visuelle Kunst:


„Anders Wohnen. Akt III: Dystopie“ , Kunstmuseen Krefeld, Haus Esters Haus Lange

15. September 2019 bis Januar 2020



Mit „Akt 3: Dystopie“ eröffnet die dritte und letzte Ausstellung des Projekts „Anders Wohnen. Entwürfe für Haus Esters Haus Lange“, mit dem die Kunstmuseen Krefeld anlässlich des 100-jährigen Jubiläums des Bauhauses die Häuser Lange und Esters ganzjährig bespielen. Fünf Installationen in Haus Esters sowie eine gastronomische Intervention in der Küche von Haus Lange stellen den utopischen und mobilen Wohn- und Lebensentwürfen in Haus Lange und in den Gärten dystopische Szenarien aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln gegenüber.


Teilnehmer*innen: Banz & Bowinkel, Michal Helfman, Tamara Henderson, Laura Lima, Christodoulos Panayiotou sowie Slavs & Tatars



Foto: Katja Illner



Border off Border. Live Writing Performance

F ringe ensemble in Koproduktion mit TwoTwo Production Istanbul


Premiere Düsseldorf: FFT Düsseldorf, 12. September 2019

Premiere Bonn: theaterimballsaal , 13. September 2019



Die Autoren Lothar Kittstein (DE) und Sami Özbudak (TR) entwickeln live während der Aufführung Texte, die simultan übersetzt und performt werden. „Border off Border“ spielt mit verschwimmenden Grenzen zwischen ausgefeilter Mehrsprachigkeit und spontaner Interaktion, Inszenierung und Improvisation, Installation und fortschreitender Raumentwicklung. 

Künstlerische Leitung: Frank Heuel, Annika Ley. Regie: Frank Heuel. Entstanden als Jubiläumsproduktion im Rahmen des ARTIST-IN-RESIDENZ-Programms Istanbul der Kunststiftung NRW.



   

 


Performing Arts:


Raimund Hoghe, Avec les temps

Haus der Stiftungen/Kunststiftung NRW, Düsseldorf, 6. September 2019



Im Mai 2019 wurde der Düsseldorfer Künstler Raimund Hoghe siebzig Jahre alt. Zu diesem Anlass widmet die Kunststiftung NRW ihm das Jubiläumsprojekt „Avec les temps“, das die Reihe seiner auf einen bestimmten Raum bezogenen Projekte fortsetzt: Szenen aus verschiedenen Stücken tauchen in Fragmenten auf und werden neu zusammengesetzt – immer in Bezug zu dem Raum, in dem die Vorstellung stattfindet.



Foto: Katja Illner



Abbildung: Theater der Zeit



Performing Arts:


Publikation:

Raimund Hoghe: Wenn keiner singt, ist es still


„Wenn keiner singt, ist es still“, sagt Roma B. in Rainer Werner Fassbinders Stück „Der Müll, die Stadt und der Tod“. Raimund Hoghe zitiert diesen Satz in seinem Porträt einer Frankfurter Hausbesitzerin, die in den 1980er-Jahren gegen den Bau von Europas höchstem Hochhaus in ihrer Nachbarschaft kämpfte. Die ihr von Banken angebotenen Abfindungen in Millionenhöhe schlug sie aus und sagte Nein zur Zerstörung ihres Viertels... Weiterlesen


> Filmisches Interview: Im Gespräch mit Raimund Hoghe



Cornelia Schleime, o.T., 1986, Tusche auf Japanpapier, kaschiert auf Vlies, 247 x 248 cm, Privatleihgabe, © Cornelia Schleime, Foto: Eric Tschernow



Visuelle Kunst:


Utopie und Untergang. Kunst in der DDR, Museum Kunstpalast, Düsseldorf

5. September 2019 bis 5. Januar 2020



Welche Relevanz, welchen künstlerischen Wert hat eine Kunst, die in einem politischen System entstanden ist, das radikal abgeschafft wurde? 30 Jahre nach dem Fall der Mauer widmet sich der Kunstpalast in einer großen Ausstellung der Kunst aus der DDR. In den letzten Jahrzehnten wurde Kunst aus der DDR selten in den großen Museen der westlichen Bundesländer präsentiert und verhandelt, war sie bis 1990 doch gefragte Exportkunst. Mit „Utopie und Untergang“ werden nun erstmals in diesem Umfang – mehr als 130 Gemälde und Arbeiten auf Papier – 13 Künstlerinnen und Künstler dieser spannungsreichen und oft widersprüchlichen Zeit künstlerischer Produktion gezeigt. Neben den als DDR-Künstler gefeierten Malern Bernhard Heisig, Wolfgang Mattheuer, Willi Sitte und Werner Tübke vereint die Schau die künstlerischen Positionen von Gerhard Altenbourg, Carl-Friedrich Claus, Hermann Glöckner, Angela Hampel, Wilhelm Lachnit, Michael Morgner, A.R. Penck, Cornelia Schleime und Elisabeth Voigt. Sie initiiert zugleich eine neue Debatte über die Kunst dieser Zeit in einem Teil Deutschlands: über ihre Bedeutung als historisches Dokument sozialer und politischer Verhältnisse wie auch als Spiegel einer eigenständigen Kunst- und Kulturproduktion. Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Frank Walter Steinmeier.

 


   



Performing Arts:


Re-Thinking III, Podiumsdiskussion

Haus der Stiftungen/Kunststiftung NRW, Düsseldorf, 3. September 2019

 


Mit ihrem Diskussionsformat „Re-Thinking. Funding Practices in Contemporary Dance” führt die Kunststiftung NRW ihre Debatte über Förderpraxen im zeitgenössischen Tanz fort: Zukunft Tanz – das vorhandene System der Tanzförderung in Deutschland steht unter chronischem Stress. Wie kann es weiter gehen? Künstler*innen und Vertreter*innen von Ausbildungs- und Förderinstitutionen diskutieren Änderungsbedarf und Perspektiven.



Foto: Katja Illner


 

Corvey, Westwerk



Literatur:

 

Via Nova, Kunstfest Corvey 2019

31. August bis 29. September 2019


 

Wie kann geistiges, ja geistliches Gut des Mittelalters für unsere Zeit neu entdeckt werden? Das "Via Nova Kunstfest Corvey 2019" findet an drei Wochenenden im UNESCO-Weltkulturerbe Benediktinerkloster Corvey statt, eine der wichtigsten Klostergründungen im mittelalterlichen Deutschland und in der Nachfolge eines der bedeutendsten geistigen Zentren dieser Zeit. Das diesjährige Motto "Long Ago – Far Away" ist angelehnt an einen bekannten Song von Bob Dylan, in dem er die unverzichtbaren menschlichen Grundbedingungen Frieden und Brüderlichkeit besingt. Im Zentrum des Kunstfestes 2019 steht dabei das frühmittelalterliche altsächsische Großepos „Heliand“. Viele Aspekte, die der Heliand aufwirft – kulturelle Identität, Begegnung der Religionen, Schicksal und Selbstbestimmung, Neuanfang und Apokalypse – werden bei "Via Nova" thematisiert, aus verschiedenen Epochen und in zeitgenössischen Positionen literarisch und musikalisch fortgeschrieben und in Gesprächen und in Performances künstlerisch aufgegriffen.

Zu den verschiedenen Programmpunkten gehören neben Lesungen, Vorträgen, Konzerten und Performances, u.a. mit Corinna Harfouch, Hannelore Hoger, Robert Stadelhofer, Marcus Stockhausen und Michael Wollny, die Rauminstallation „Wandel“ der Medienproduktion an der Technischen Hochschule OWL und als besonderes Highlight die Premiere der Performance-Installation „Rutengang“ der international renommierten deutsch-türkischen Künstlerin Nezaket Ekici am 31. August 2019.





Literatur:


Triumph der Farben

Der Autor und frisch gekürter Ernst Jandl-Preisträger Oswald Egger mit Lesung und Performance zu Gast in der Kunststiftung NRW: 4. Juli 2019, 19 Uhr

 


Mit dem aus Südtirol stammenden Dichter Oswald Egger bewohnt nach Thomas Kling ein weiterer bedeutender Lyriker die ehemalige Raketenstation Hombroich bei Neuss. Der Südtiroler – einer der wichtigsten experimentellen Dichter der Gegenwart – gehört zu den großen Ausnahmeerscheinungen in der deutschsprachigen Literaturszene. Seit vielen Jahren beschäftigt er sich als Querdenker mit der Verbindung von Mathematik und Poesie. Seine Bücher versteht er als Objekte, die er auch selbst gestaltet. Oswald Egger ist seit Mitte der 1990er-Jahre eine fixe Größe der deutschsprachigen Literatur und hat mit Büchern wie „Herde der Rede“, „Nichts, das ist“, „Die ganze Zeit“ und „Val di Non“ einen bedeutenden Beitrag zur modernen Dichtung geleistet. Egger schloss 1992 sein Studium der Literatur und Philosophie in Wien ab. Gedichte von Egger wurden bis heute ins Französische, Englische und andere Sprachen übersetzt. Seit 2011 ist er Inhaber der neu geschaffenen Professur „Sprache und Gestalt“ an der Muthesius Kunsthochschule in Kiel, 2013 hatte er für zwei Semester die Thomas-Kling-Poetikdozentur der Kunststiftung NRW an der Universität Bonn inne.

Am 29. Juni wurde Egger zudem mit dem Ernst-Jandl-Preis für Lyrik 2019 ausgezeichnet, einem der international renommiertesten deutschsprachigen Lyrik-Preise. Die Jury begründete ihre Entscheidung wie folgt (Auszug): „Die Jury zeichnet Oswald Egger als Dichter aus, der mit diskreter Stetigkeit die Möglichkeit erforscht, sich und uns das Unmögliche vorzustellen: die ganze Zeit in ihrem wörtlichen Zusammenhang und welches Bewenden es darin mit dem Menschen hat. … Sein jüngstes Buch ‚Triumph der Farben‘ versucht, mit der Verwandlung von Buchstaben in Farbtöne der Vergänglichkeit Paroli zu bieten und so auch dem Los zu entgehen, sich selbst in unendlicher ‚Selbstschraffur‘ ausmalen zu müssen. Oswald Eggers schöpferischer Witz eröffnet dem Menschenwurm, der sich durch das Erdreich der Rede hindurchfrisst, den Raum der Schönheit.“


Umso mehr freut sich die Kunststiftung NRW, Oswald Egger am 4. Juli 2019 im Haus der Stiftungen zu Gast zu haben. Egger präsentiert „Triumph der Farben“ im Gespräch mit dem Literaturkritiker Hubert Winkels.



Futó Balázs, Foto: BMC                    Peter Tornayai, Foto: Kérges Máté



Musik/Musiktheater:


Internationales Peter Eötvös Institut – zwei Musik-Stipendien



Péter Eötvös (geb. 1944 in Székelyudvarhely, damals Ungarn, heute Rumänien) ist ein bedeutender ungarischer Komponist und Dirigent, der bis heute vielfältig in Deutschland gewirkt hat. Seine Verbindung zu Nordrhein-Westfalen begann 1966 mit einem Stipendium für ein Dirigierstudium an der Kölner Musikhochschule. Von 1968 bis 1976 schloss sich eine Zusammenarbeit mit dem Ensemble von Karlheinz Stockhausen an. Von 1971 bis 1979 war er Mitarbeiter am Studio für Elektronische Musik des WDR in Köln.

Später begann seine internationale Karriere: Von 1979 bis 1991 war er auf Ruf von Pierre Boulez musikalischer Leiter des Ensemble intercontemporain. 1991 gründete er das Internationale Eötvös Institut für junge Dirigent*innen und Komponist*innen in Budapest. 

Durch die Förderung von zwei Stipendien soll die von dem großen ungarischen Komponisten und Dirigenten gegründete Stiftung für Zeitgenössische Musik eine besondere Würdigung erfahren. Herausragende musikalische Produktionen und Aufführungen waren schon immer ein Schwerpunkt in der Förderpraxis der Kunststiftung NRW, die sich als Befürworterin und Begleiterin von Dirigier- und Kompositionsseminaren versteht, um neben der Vermittlung des zeitgenössischen Repertoires neue Wege des heutigen künstlerischen Schaffens aufzuzeigen.


Als Stipendiaten hat die Stiftung Balázs Futó und Péter Tornyai ausgewählt.

Das Konzert beider Stipendiaten wird am 1. Dezember 2019 im Budapest Music Center, Ungarn, und am 23. Januar 2020 im Collegium Hungaricum Berlin aufgeführt werden.



Péter Eötvös in Budapest Heimkehr zu neuen Ufern, Audio-Beitrag von Egbert Hiller, Deutschlandfunk, 05.10.2019



Impulse Theater Festival_Markus Öhrn, Domestic Violence



Performing Arts:


Das Impulse Theater Festival 2019 in Düsseldorf

mit dem Satellitenprojekt „Angstraum Köln“ im Kölner Stadtraum, 14. bis 23. Juni 2019



Das internationale Impulse Theater Festival präsentiert im jährlichen Rhythmus in mehreren Städten in Nordrhein-Westfalen (seit 2015 in Düsseldorf, Köln und Mülheim an der Ruhr) bedeutende Produktionen der freien Theaterszene aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Es ist zu einer wichtigen Plattform des unabhängigen, experimentellen Theaters geworden. Später erfolgreiche Künstler*innen und Gruppen wie René Pollesch oder Rimini Protokoll wurden hier erstmals einem breiteren Publikum vorgestellt.

2019 fand das Theater-Festival in Düsseldorf statt – mit einem Satellitenprojekt in der rheinländischen Nachbarstadt: In dem außergewöhnlichen, themen- wie ortsspezifisch entwickelten Projekt „Angstraum Köln“ legen vier Künstler*innengruppen den Finger in die Wunde der Kölner Stadtgesellschaft.



© 5x10, raumlaborberlin, 2019, Installation Haus Lange, Kunstmuseen Krefeld



Visuelle Kunst:


Anders Wohnen

Kunstmuseen Krefeld, seit März 2019



Zum 100-jährigen Jubiläum des Bauhauses geben die von Ludwig Mies van der Rohe erbauten Häuser Lange und Esters in Krefeld Anstoß für interdisziplinäres Denken und praktisches Gestalten. Das ganzjährige Projekt „Anders Wohnen“ stellt mit 16 internationalen Künstler*innen die Überlegungen an: Wie wollen wir wohnen, wie können und müssen wir wohnen, heute und in der Zukunft? Welche Formen des Zusammenlebens sind denkbar? In einem experimentellen Raum zwischen Ausstellung und lebendigem Dialog wagen die Kunstmuseen Krefeld einen Schritt in die Zukunft der künstlerischen Produktion.

Zugleich verwandeln sich die – damals utopisch gedachten – Villen Ludwig Mies van der Rohes in ein prozessuales Kulturforum für eine aktive Teilnahme. Die gesellschaftliche Vision des Bauhaus-Gedankens, der vor 100 Jahren formuliert wurde und heute so aktuell wie damals ist, soll einen internationalen Diskurs für den einzig authentischen Bauhaus-Ort in NRW initiieren: So entsteht z.B. im Garten der Häuser Lange und Esters ein neuer Gartenpavillon. Die amerikanische Künstlerin Andrea Zittel (geb. 1965 in Kalifornien) widmet sich mit ihrem einzigartigen Unit-Concept der nachhaltigen Nutzung von Wohnraum und hinterfragt die globalen Lebensentwürfe. Ein von der Kunststiftung NRW initiiertes Interview mit Bildstrecke wirft ein besonderes Schlaglicht auf die ortsspezifische Arbeit der bekannten amerikanischen Künstlerin in Krefeld.



Nil Yalter, Exile Is a Hard Job / Walls, 2018, Acryl auf Offset-Druck im öffentlichen Raum Wetzlarer Straße, Köln, Kalk © Nil Yalter, Foto: Henning Krause



Visuelle Kunst:


Nil Yalter. Exile Is a Hard Job

Museum Ludwig Köln, 8. März bis 2. Juni 2019



Mit viel Besucherzuspruch und einem großen Medienecho erfolgreich zu Ende gegangen: Die Ausstellung der Künstlerin Nil Yalter (geb. 1938 in Kairo) im Museum Ludwig in Köln. Nil Yalter macht auf eindrückliche, poetische Weise die Notwendigkeit einer Kommunikation zwischen verschiedenen sozialen und gesellschaftlichen Gefügen deutlich. Ihre große Kölner Einzelschau „Exile Is a Hard Job“ würdigte ihre Arbeit erstmals hierzulande in einem größeren Umfang.

Zum einen hat die Schau der türkisch-stämmigen und in Paris lebenden Künstlerin die Rolle der Frau als Migrantin in den Industriestaaten Europas künstlerisch beleuchtet. Zum anderen zeigte das Projekt eine starke Position der Feminist Art seit den 1960er-Jahren. So hat Nil Yalter für Köln in Zeiten eines aufkeimenden Nationalismus in Europa die Perspektiven von Migration und Fremdheit herausgestellt.

Vom 22. Juni bis zum 18. Oktober 2019 ist die Schau auf ihrer zweiten Station, im CCS Bard, Hessel Museum of Art in den USA zu sehen.



> Interview mit der Künstlerin Nil Yalter



Martin Ambara / OTHNI-Laboratoire de Théâtre de Yaoundé , Sawtche Baartman, Szenenfoto, Foto: Nils Voges



Performing Arts:


New Na(rra)tions

Ringlokschuppen Mülheim an der Ruhr, Februar bis Dezember 2019



Mit seiner internationalen Reihe „New Na(rra)tions“, die von Februar bis Dezember 2019 in Form von Koproduktionen und Gastspielen stattfindet, widmet sich der Ringlokschuppen der Produktion, Präsentation und Vermittlung neuer Erzählformen im Gegenwartstheater. Die Reihe bildet zugleich den Auftakt für eine umfassende Neupositionierung des Hauses. Ein erstes Ziel ist es, durch Workshops, Übersetzungen und Übertitelungen ins Abrabische, Englische und Französische die gezeigten Produktionen einem größeren Publikum zugänglich zu machen.

Ein weiteres Ziel ist die Verknüpfung der Wissensproduktion zwischen den internationalen Künstler*innen und den am Ringlokschuppen arbeitenden Künstler*innen aus NRW. Dazu dienen interdisziplinäre Workshops, Vorträge und spezielle Residenzformate der Begegnung rund um die Programmreihe: Ausgehend von diesen Erfahrungen sollen auch zukünftig neue Formen und Formate für transkulturelle Kooperationen entwickelt werden.





Produktion/Reihe "New Na(rra)tions", Ringlokschuppen Mülheim an der Ruhr, seit März 2019


Ausstellung "Nil Yalter. Exile Is a Hard Job", Museum Ludwig Köln, 9. März bis 2. Juni 2019


Ausstellung "Anders Wohnen. Entwürfe für Haus Lange Haus Esters", Kunstmuseen Krefeld, 17. März 2019 bis 26. Januar 2020


Reihe "Deutschlandfunk – Forum neuer Musik 2019 – Postmigrantische Visionen", Köln, 5./6. April 2019


Veranstaltungsreihe "In Between Spaces – Sonic Explorations between Africa and the Western World", ZAM – Zentrum für Aktuelle Musik e.V., Köln, Termine im April / Mai / Oktober / Dezember 2019


Produktion "Bilderschlachten / Batailles d'Images 2019", Stephanie Thiersch/MOUVOIR in Zusammenarbeit mit Brigitta Muntendorf, dem Asasello Quartett, dem Orchester Les Siècles und acht Tänzer*innen, Premiere am 9. Mai 2019 im Théâtre de Nîmes (F), NRW-Premiere am 22. September 2019 in der Oper Bonn/Beethovenfest Bonn und am 24. September 2019 im tanzhaus nrw Düsseldorf


Projekt "Angstraum Köln", Impulse Theater Festival 2019, 13. bis 23. Juni 2019


Lesung und Performance "Triumph der Farben", Oswald Egger in der Kunststiftung NRW, 4. Juli 2019


Kunstfest "Via Nova", Schloss Corvey, 31. August bis 29. September 2019


Paneldiskussion "Re-Thinking Funding Practices in Contemporary Dance III", mit Sebastian Matthias, Thomas Plischke, Charlotte Vandevyever und Ron Visser, Moderation Kerstin Evert, Kunststiftung NRW, 3. September 2019


Ausstellung "Utopie und Untergang. Kunst in der DDR", Stiftung Museum Kunstpalast, Düsseldorf, 5. September 2019 bis 5. Januar 2020


Publikation "Raimund Hoghe: Wenn keiner singt, ist es still. Portraits, Rezensionen und andere Texte, 1979 bis 2019" (Theater der Zeit, Berlin 2019), Erscheinungstermin September 2019 sowie ein szenisch-choreografischer Abend "Avec le temps... – Raimund Hoghe zum 70. Geburtstag", Kunststiftung NRW, 6. September 2019


Produktion "Boder off Border – Eine Live Writing Performance", Frank Heuel / fringe ensemble, Premiere am 12. September 2019 im FFT – Forum Freies Theater, Düsseldorf


Ankauf, Skulptur von Tony Cragg für den Campus der Bergischen Universität Wuppertal, Aufstellung und Präsentation der Skulptur im September 2019


Projekt "Und wenn wir (es) mal zusammen probieren...?!", modellhaftes Residenzprogramm von kainkollektiv in Kooperation mit fünf weiteren NRW-Gruppen, ab Herbst 2019


Ausstellung "Fotografie in der Weimarer Republik", LVR-LandesMuseum Bonn, 1. Oktober 2019 bis 19. Januar 2020


Stimmen Afrikas Literaturfestival "CROSSING BORDERS: translate transpose communicate", Köln, 6. bis 9. November 2019


Publikationsreihe "Postdramatisches Theater in Portraits", initiiert von der Kunststiftung NRW, herausgegeben von Florian Malzacher, Aenne Quiñones, Kathrin Tiedemann im Alexander Verlag Berlin, Erscheinungstermin November 2019


Produktion "Woodstock Music & Art", VA Wölfl / NEUER TANZ, Düsseldorf, Winter 2019, sowie Sonderveranstaltung anlässlich des 75. Geburtstages von VA Wölfl (Termin wird bekannt gegeben)


Musik-Stipendien, Internationales Peter Eötvös Institut, mit Konzerten der beiden Stipendiaten Balázs Futó und Péter Tornyai am 1. Dezember 2019 im Budapest Music Center, Ungarn, und am 23. Januar 2020 im Collegium Hungaricum Berlin


Konzerte "Vom Tango bis zum schwarzen Madrigal – Hommage an Mauricio Kagel", E-Mex und Kölner Vokalsolisten, Raketenstation Hombroich, Neuss, 6. Dezember 2019


Kompositionsaufträge an junge ungarische Komponist*innen: Judit Varga, Maté Balogh, Marcell Dargay, Arpàd Solti und Tornyai Péter, Dezember 2019 (Termine werden bekannt gegeben)


Reihe "WDR – Musik der Zeit", Veranstaltungen im Dezember 2019 und Mai 2020 (Termine werden bekannt gegeben)


Publikation, Werkausgabe des Lyrikers Thomas Kling im Suhrkamp Verlag, Umsetzung 2020


Autor*innenfilm "Unblumen" von Nico Weber und Oswald Egger, Umsetzung 2020


Edition "poetry/Film", Kunsthochschule für Medien Köln, n.n.


Produktion "Takashi, Ji and me", Raimund Hoghe, n.n.


Komponistenportrait, Enno Poppe und Till Knipper, 2019 bis 2021


Dokumentarfilm "Pina Bausch Archiv – Eine filmische Begleitung", Florian Heinzen-Ziob und Christina Irrgang, 2019 bis 2021


Filmischer Beitrag anlässich des Jubiläums der Kunststiftung NRW von Werner Raeune



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30 Jahre Kunststiftung NRW: Newsletter 3, September bis Oktober 2019