Tanz


Nordrhein-Westfalen ist ein Tanzland mit internationaler Ausstrahlung. In keinem anderen Bundesland ist die Dichte so groß, die künstlerische Qualität der Arbeit so hoch wie in NRW. Tanzzentren wie PACT Zollverein in Essen und tanzhaus nrw in Düsseldorf präsentieren die aktuellen Positionen des Tanzes und sind zugleich Denk- und Forschungslabore. Festivals wie die Internationale Tanzmesse (Düsseldorf) und Tanz NRW, „Move!“ in Krefeld, tanz.tausch in Köln, das Internationale Tanzsolofestival in Bonn oder 648 Kilo Tanz in Essen bilden wichtige Plattformen für unterschiedlichste künstlerische Positionen. Kompanien wie Cocoondance (Bonn), Mouvoir, silke z, DINA13 oder Angie Hiesl (Köln), VA Wölfl, Raimund Hoghe oder Ben J. Riepe (Düsseldorf) zeigen regelmäßig mit großer internationaler Aufmerksamkeit ihre Arbeiten. Zahlreiche EinzelkünstleInnen, die zwischen Bielefeld und Bonn, Siegen und Aachen aktiv sind, komplettieren das facettenreiche Erscheinungsbild des Tanzlandes.

Das Nordrhein-Westfalen mit dem Tanztheater Wuppertal Pina Bausch und Ballettkompanie der Deutschen Oper am Rhein unter der künstlerischen Direktion von Martin Schläpfer auch zwei der gegenwärtig international renommierten Ensembles beherbergt, und mit dem Folkwang Tanzstudio und der Hochschule für Musik und Tanz in Köln zudem zwei bedeutende Ausbildungsinstitute vorzuweisen hat, unterstreicht einmal mehr die Strahlkraft des Landes.

Die Kunststiftung NRW steht fördernd an der Seite der Produktionshäuser, der Kompagnien und der EinzelkünsterInnen. Sie ermöglicht die Präsentation aktueller Arbeiten, nationale und internationale Kooperationen, Gastspiele im In- und Ausland, aber auch Residenzen und Stipendien. Das Engagement der Kunststiftung NRW ist dabei von der Gewissheit getragen, dass der zeitgenössische Tanz als eine universelle Sprache über alle Grenzen hinweg von den Themen der Gegenwart zu sprechen und sinnlich erfahrbar machen kann.