Asasello Quartett & Stephanie Thiersch: Torso Modi


Foto: Martin Rottenkolber



Das Asasello Quartett verbindet sich mit der Choreographin Stephanie Thiersch und realisiert  Kompositionsaufträge, die von der Kunststiftung an junge ungarische Komponist*innen (Judit Varga, Maté Balogh, Árpád Solti und Tornyai Péter) vergeben wurden.


Das Konzept des Asasello Quartetts und der Choreographin Stephanie Thiersch zur künstlerischen Transdisziplinarität mit jungen ungarischen Komponist*innen und Tänzer*innen überzeugt in Bezug auf den kulturellen Austausch sowie das Interesse an der Zukunft von Osteuropa und verspricht wegweisende künstlerische Innovationen zu entwickeln. Auch wenn sich in Europa zuerst die Musik das Tanzen verbat und sehr viel später der Tanz der Moderne auch gut auf Musik verzichten konnte, ist die Geschichte von Tanz und Musik untrennbar miteinander verknüpft. Und wenn heute zeitgenössische Tänzer auf experimentierfreudige, klassisch ausgebildete Musiker treffen, ist vieles möglich – ohne, dass alle Fragen geklärt werden.


Die Choreografin Stephanie Thiersch erarbeitet mit der österreichischen Company Bodhi Project und dem international tourenden Asasello-Quartett einfühlsam und den neu komponierten Werken von Judit Varga, Maté Balogh, Árpád Solti, und Tornayi Péter unerwartete Begegnungen und poetische Zusammenstöße. Gemeinsam werden tonale und körperliche Resonanzräume erforscht – balancierend zwischen Hingabe an die andere Kunstform und dem Bewahren der unvereinbar eigenen Qualitäten. Mit humorvollem Ernst und der oft jedes Klischee von Tanzbarkeit unterlaufenden, mal sehr zarten, dann impulsiven Neue Musik fordert unsere Hör- und Zeitsinne heraus. 



Als Jubiläumsprojekt gefördert von der Kunststiftung NRW.



Termine:


16. Dezember 2019, 18.30 Uhr, Haus für Musiker auf der Raketenstation
18. Dezember 2019, 19 Uhr Collegium Hungaricum Berlin
13. Januar 2020, 19.30 Uhr, BMC Budapest Music Center (ohne Tänzer*innen)