Antje Pfundtner in Gesellschaft (APiG): "Alles auf Anfang"


Foto: Simone Scardovelli



 
"(…) sie können Anfänger werden und Neues in Bewegung setzen." (Hannah Arendt)



Für Antje Pfundtner in Gesellschafts Trilogie über Vergänglichkeit ist der Stillstand Sinnbild für die Aufhebung zeitlicher Gesetze. Wenn Körper verharren, verwirren sie zugleich: Tun sie bereits nichts mehr? Oder haben sie vielleicht noch gar nicht angefangen? Worin bestünden der Beginn oder das Ende ihres Handelns, stünden sie nicht still?

Während das erste Stück der Trilogie sich den Erwartungen stellte, die ein bevorstehendes Ende schürt, ist "Alles auf Anfang" dem ersten Schritt gewidmet. Was liegt Anfängen zugrunde, dass wir stets und immer wieder aufs Neue beginnen?
Es fängt so an: Eine kleine Gruppe von Leuten hat etwas für eine große Gruppe von Leuten vorbereitet. Die große Gruppe ist darüber so gerührt, dass sie ganz leise wird und ganz gespannt auf das wartet, was nicht kommen wird. Und dann wagt doch jemand den ersten Schritt – der Rest bleibt unabsehbar.




Premiere: 15. Februar 2018 / 19 Uhr / Kampnagel – K2
Weitere Vorstellungen: 16.-18. Februar 2018 / 19 Uhr (am 16.02. um 20:00) / Kampnagel – K2

Kampnagel Hamburg, Jarrestraße 20, 22303 Hamburg




Idee & Konzept: Antje Pfundtner in Gesellschaft/ Choreografie: Antje Pfundtner/ Tanz: Danielle Brown, Frank Koenen, Antje Pfundtner, Matthew Rogers, Anna Till/ Dramaturgie: Anne Kersting/ Musik: Nikolaus Woernle/ Bühne: Irene Pätzug/ Künstlerische Assistenz: Juliana Oliveira/ Kostüme: Yvonne Marcour/ Licht: Michael Lentner/ Produktion: Hannah Melder




"Alles auf Anfang" ist eine Produktion von Antje Pfundtner in Gesellschaft in Koproduktion mit Kampnagel Hamburg, HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste Dresden und FFT Düsseldorf. "Alles auf Anfang" wird gefördert durch die Behörde für Kultur und Medien Hamburg, den Fonds Darstellende Künste e.V., die Kunststiftung NRW und die Hamburgische Kulturstiftung.



Foto: Simone Scardovelli