Preisträgerinnen und Preisträger des Wettbewerbs postpoetry.NRW




Die diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträger werden am Freitag, den 9. November, im Literaturhaus Köln ausgezeichnet.  


Zum neunten Mal schrieb die Gesellschaft für Literatur in Kooperation mit dem Verband deutscher Schriftsteller den Wettbewerb postpoetry.NRW aus. Der Wettbewerb wendet sich sowohl an Lyrikerinnen und Lyriker des Landes als auch an Nachwuchsautorinnen und -autoren. Sein Ziel ist es, die Lyrikszene des Landes sichtbar zu machen und die Zusammenarbeit zwischen dem literarischen Nachwuchs und professionellen Lyrikerinnen und Lyrikern zu fördern. Gleichzeitig will er gerade junge Menschen zum Lesen und zum Gespräch über Lyrik einladen. Unterstützt wird das Projekt vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen (MKW) sowie der Kunststiftung NRW. Das Preisgeld beläuft sich insgesamt auf 9.450 €.



Aus den zahlreichen Einsendungen ermittelten die Auswahlgremien nun in den vergangenen Wochen die Preisgedichte des Jahres 2018.



Die Jury „Lyriker NRW“ (Verena Geiger, Literaturwissenschaftlerin, Literaturhaus Herne; Margitt Lehbert, Lyrikübersetzerin und -verlegerin, Berlin/Rugerup Südschweden; Eva Christina Zeller, Lyikerin, Tübingen) wählte folgende Preisträgerinnen und Preisträger und Texte aus:



Lea Schneider (Köln/Berlin): glück das …


Klára Hůrková (Prag/Aachen): Heimkehr


Amir Shaheen (Lüdenscheid/Köln): Sediment


Sigune Schnabel (Filderstadt/Düsseldorf): Wir rennen über Tage


Simone Scharbert (Aichach/Erftstadt): IM REICH DER FACETTE



In der getrennt tagenden „Jungen Jury“ (u. a. Felix Güßfeld, Nachwuchspreisträger  2016, Köln; Philipp Blömeke Preisträger 2017, Bochum) fiel die Entscheidung auf folgende Nachwuchsautorinnen und -autoren und Gedichte:



Florian Kranz (* 1994 Wittlich/Solingen): Wir teilen ein Brot mit dem Regen


Sven Spaltner (* 2000 Eschweiler/Herzogenrath): Brombeerranken


Pauline van Gemmern (* 1998 Langenfeld/Leipzig): als mir nachts im feld


Jonas Wagner (* 1994 Detmold/Oerlinghausen): Sonntag

 

Lea Weiß (geb. 1997 Bonn/Jena): außerhalb



Am 9. November, 19 Uhr, findet im Literaturhaus Köln die öffentliche Preisverleihung mit Kurzlesungen und Gesprächen statt. Dort fällen die Gäste des Abends die Entscheidung, wer von den jungen Nachwuchsautorinnen und -autoren zusätzlich mit dem Publikumspreis ausgezeichnet werden soll.

Durch das Programm führen Monika Littau und Jürgen Nendza, musikalisch begleitet wird es von der jungen Singer-Song-Writerin Sophie Knops.



postpoetry bedeutet nicht nur, die preiswürdigen Gedichte im Netz zu posten. Sie sollen auch ganz traditionell mit der Post verschickt werden. Deshalb wird jeder Preistext als Postkarte gestaltet und gedruckt. Bei der Preisverleihung und später in anderen Bibliotheken und Kultureinrichtungen liegen die Lyrikkarten zur kostenlosen Mitnahme aus.

Anfang 2019 gehen die Autorinnen und Autoren auf Lesereise durch Nordrhein-Westfalen.

(Text: Gesellschaft für Literatur in NRW e.V.)